Station 2: Kaiserbüste

Entspannen

Achtsamkeit
Atemübung
Geschichte
Körperübung
Visualisieren

Jahreszeit

Symbol

Frühjahr

Symbol

Sommer

Symbol

Herbst

Symbol

Winter

Dauer

5 Min

Alter

Erwachsene
Jugendliche

Der Sauerstoffkreislauf

Vom Blatt in den Körper.

Lebensraum

Wiese
Wald
See
Berg
Fluss/Bach

Kohlenstoff und Sauerstoff sind die zwei wichtigsten Atome für das Leben auf unserem Planeten. In einem ständigen Kreislauf werden Kohlenstoff und Sauerstoff von den Lebewesen aufgenommen und abgegeben: Wir Menschen nehmen beim Einatmen Sauerstoff auf, beim Ausatmen geben wir Kohlenstoff ab. Die Pflanzen wiederum nehmen den Kohlenstoff über winzige Öffnungen in den Blättern auf, um zu wachsen, und geben dafür Sauerstoff ab. Jedes einzelne Kohlenstoffatom in ihrem Körper hat diesen Kreislauf schon viele Male durchwandert, jedes war schon einmal Bestandteil einer Pflanze.

Suchen Sie sich einen angenehmen Platz unter Bäumen. Lassen Sie Ihre Atmung ruhig werden. Atmen Sie mehrmals tief ein und aus. Stellen Sie sich dabei vor, Sie atmen den Sauerstoff, den die Bäume ringsherum produzieren, in Form einer grünen Wolke ein.

Jetzt konzentrieren Sie sich auf das Ausatmen. Beim Ausatmen geben ihre Lungen Kohlenstoff an die Atemluft ab. Folgend Sie in der Vorstellung Ihrer Atemluft. Sie strömt aus Mund und Nase und steigt in das Kronendach auf. Die Blätter der Bäume nehmen diesen Kohlenstoff auf, um zu wachsen.

Spüren Sie Ihren Körper und stellen Sie sich vor, wie er Teil dieses Kreislaufs ist, ein ewiger Austausch von Sauerstoff und Kohlenstoff zwischen Pflanze und Mensch. Bei jedem Atemzug stehen Sie mit diesem Kreislauf in Verbindung.

Atmen Sie noch ein paarmal tief ein und aus.

 

Quelle: David Bröderbauer

 

Erfahren

Lebensräume

Jahreszeit

Symbol

Frühjahr

Symbol

Sommer

Symbol

Herbst

Symbol

Winter

Alter

Jedes Alter

Ein rostroter Fluss

Was die Farbe über ein Gewässer aussagt

Lebensraum

Fluss/Bach

 

Dreht man den Wasserhahn auf, kommt klares Wasser heraus. Wasser ist also farblos, sollte man meinen. Nicht so im Kamp. Der Fluss ist für seine rostrote Färbung bekannt. Der Grund für diese eigentümliche Farbe ist in der Geschichte des Waldviertels zu finden. Vor mehr als 300 Millionen Jahren entstand hier das Variszische Gebirge, ein gewaltiger Höhenzug mit 8.000 Meter hohen Gipfeln, in dessen Innerem große Lavaströme aufstiegen. Über die Jahrmillionen erodierte dieses Gebirge wieder. Übrig blieb nur sein Kern aus erstarrter Lava – der Granit.

Der Granit bildet heute die Grundlage für die meisten Waldviertler Böden. Da der Kalkgehalt des Granits sehr niedrig ist, sind diese Böden sauer. Auch das Wasser, das durch die Böden sickert, wird „sauer“ und löst auf seinem Weg ins Flussbett Eisenverbindungen aus dem Erdreich. Diese Eisenverbindungen verursachen nun die rostrote Färbung des Kamps und anderer Waldviertler Flüsse.

Wasser ist also nicht immer farblos. Der Gelbe Fluss in China zum Beispiel verdankt seine Farbe der gelben Erde (dem Löss), die der Fluss mit sich trägt. Die schwarz gefärbten Flüsse im Amazonasbecken, wie der Rio Negro, werden von den Huminstoffen der Regenwaldböden eingefärbt, die vom starken Tropenregen ausgewaschen werden.
In nährstoffreichen Gewässern können sich Algen vermehren und das Wasser grün färben. Für die grüne Farbe von Flüssen und Seen in Kalkgebirgen ist der hohe Kalziumgehalt verantwortlich. Blaue Flüsse und Seen findet man in den Bergen, wo es wenige Nährstoffe gibt, die das Wasser trüben würden. Aufgrund seiner physikalischen Eigenschaften „schluckt“ das klare Wasser den roten und den violetten Farbanteil des Lichts – übrig bleibt ein reines Blau.

Quelle: www.sichere-ruhr.de

 

 

Erleben

Bewegung

Jahreszeit

Symbol

Frühjahr

Symbol

Sommer

Symbol

Herbst

Symbol

Winter

Dauer

10 Min

Alter

Kinder

Spiegelbild

Jemanden nachahmen

Lebensraum

Wiese
Wald
See
Berg
Fluss/Bach

Du verwandelst dich in einen Spiegel und ahmst genau das nach, was eine andere Person vormacht. Bewege dich genau so, wie sich dein Gegenüber bewegt, schau, welche Schritte sie macht, was sie mit den Händen tut. Schaue dir auch den Gesichtsausdruck der Person an, ob sie lacht, ernst schaut, ob sie die Stirn runzelt oder die Nase rümpft. Bleibe dabei still und aufmerksam – es geht dabei nicht darum, die Person nachzuäffen, sondern sie möglichst genau nachzuahmen.

Eine andere Variante dieses Spiels ist, dass du hinter der anderen Person gehst und genau ihren Schritten folgst, also den Fuß dort hinsetzt, wo die Person in hingesetzt hat. Besonders lustig ist das, wenn man über leichte Hindernisse wie einen liegenden Baumstamm oder Steine im Fluss geht.

Nach ein paar Minuten könnt ihr euch abwechseln, und nun wird jemand anderes zu deinem Spiegelbild.

 

Adaptiert nach www.gruppenspiele-hits.de